Externe Qualitätssicherung

Die Charité beteiligt sich am gesetzlich nach § 137 SGB V vorgeschriebenen externen Qualitätssicherungsverfahren in allen darin vorgesehenen Leistungsbereichen (z.B. Geburten, gynäkologische Operationen, Herzkatheteruntersuchungen, Herzoperationen, Herzschrittmacherimplantationen, Nieren- und Lebertransplantationen). In diesen derzeit 28 Leistungsbereichen werden in über 40 Kliniken der Charité jährlich mehr als 20.000 Behandlungsfälle erfasst.


Diese dokumentierten qualitätsrelevanten Daten werden an das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG), das dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) untersteht, gesandt. Das IQTiG wertet diese Daten aus und stellt die Ergebnisse den Krankenhäusern in Form von Berichten zur Verfügung.


Auffällige Ergebnisse werden sowohl innerhalb der Charité unter Moderation des klinischen Qualitäts- und Risikomanagements als auch in einem „Strukturierten Dialog“ mit externen Experten-Fachgruppen auf Landesebene und Bundesebene analysiert. Notwendige Verbesserungsmaßnahmen werden mit den Kliniken vereinbart und umgesetzt, um eine kontinuierliche Verbesserung der Leistungsqualität zu erreichen.


Ein gesetzlich festgelegter Teil der erhobenen Daten wird im gesetzlich verankerten Qualitätsbericht nach § 137 SGB V sowie in Such- und Beratungsportalen oder Klinik-Listen und Rankings über verschiedene Medien publiziert.

 

Ansprechpartner

Anke Stroschein

Dr. Ralf Hammerich