Klinisches Prozessmanagement

Im Kern ist jede Krankenhausbehandlung eine Abfolge von Schritten und Prozessen, bei denen PatientInnen und ihre Genesung im Mittelpunkt stehen. Diese Prozesse regeln die Abläufe in der Charité und ermöglichen unseren MitarbeiterInnen, in der Regel eine exzellente Qualität in der Versorgung zu erbringen. Trotzdem können suboptimale Prozesse und Abläufe die Behandlungsqualität, die Patientensicherheit oder die Zufriedenheit unserer PatientInnen schmälern. Um dies zu verhindern, werden an der Charité zahlreiche Instrumente und Methoden der Prozessorganisation und des Prozessmanagements in nahezu allen Kliniken und Leistungsbereichen eingesetzt. Sie beschäftigen sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung der Abläufe an unseren Campi.


Als Stabsstelle der Klinikumsleitung befasst sich das klinische Qualitäts- und Risikomanagement insbesondere mit der kontinuierlichen Optimierung von solchen Prozessen, die aufgrund ihrer Häufigkeit bedeutsam sind, Risikopotentiale für PatientInnen und MitarbeiterInnen beinhalten oder als Schlüsselprozesse definiert werden können. Dies umfasst mehrheitlich klinische Prozesse (z.B. die standardisierte Anwendung der OP-Checkliste vor chirurgischen Eingriffen), tangiert aber im Rahmen einer patientenzentrierten Perspektive auch häufig administrative Prozesse.


Ziele des klinischen Prozessmanagements sind vornehmlich:
• Verbesserung der Patientenorientierung und Steigerung der Patientenzufriedenheit
• Verminderung von Risiken und dadurch Erhöhung der Patientensicherheit und der Handlungssicherheit für Beschäftigte
• Optimierung des Ressourceneinsatzes und Steigerung der Wirtschaftlichkeit