Bild vom Gebäude der Inneren Medizin am Charité-Campus Mitte Berlin
Foto: Ralph Berger/ Charité

Klinische Behandlungspfade

Klinische Behandlungspfade werden eingesetzt, um den Behandlungsprozess definierter Krankheitsbilder zu optimieren und zu strukturieren.

Alle Tätigkeiten der beteiligten Berufsgruppen sind in solch einem Pfad beschrieben. In der „Pfadkurve“ werden alle Maßnahmen übersichtlich und nachvollziehbar dokumentiert.

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Vorteile klinischer Behandlungspfade

Aus der Entwicklung und Einführung von klinischen Behandlungspfaden ergeben sich an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin Vorteile für die Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Die Erhöhung der Patientensicherheit durch Einhaltung leitliniengerechter Vorgaben
  • Die Standardisierung der Behandlung auf hohem Qualitätsniveau
  • Eine Steigerung der Qualität der Dokumentation
  • Die Reduktion von Aufklärungs- und Dokumentationsmängeln
  • Eine Prozessbeschleunigung durch Reduktion von unnötigen Handlungen und die Vermeidung von Doppelungen
  • Effizientere Dokumentation durch vorgegebene Auswahlfelder

Anwendung

Klinische Behandlungspfade sind in folgenden Fachdisziplinen implementiert:

  • Allgemeinchirurgie: z.B. Nierentransplantation
  • Gynäkologie: z.B. Behandlung gut- und bösartiger Brusttumore
  • HNO: z.B. Operationen an Nase und Ohr, Entfernung der Tonsillen
  • Nephrologie/Urologie: z.B. Endoskopische Entfernung der Prostata/ Harnblase (Schlüssellochmethode)
  • Orthopädie: z.B. Hüft- und Knie TEP (Implantation künstlicher Gelenke)
  • Pädiatrie: z.B. Immuntherapie, OP der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte,

Ansprechpartner

Janine Döbel

Kinderkrankenschwester
Risikomanagerin (TÜV)

Bild von Janine Döbel